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Die Gesundheit der Leber von Legehennen ist von zentraler Bedeutung für eine hohe Legeleistung und eine starke Eierschale.

Sie ist das größte und wichtigste Stoffwechselorgan, das eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen erfüllt. Dazu zählt z.B. Entgiftung, Produktion von Gallenflüssigkeit, Speicherung von Nährstoffen und Produktion und Speicherung von Vitamin D.

Die Leber nimmt auch eine wichtige Aufgabe im Fettstoffwechsel ein. Sämtliche Nährstoffe werden über die Pfortader vom Verdauungstrakt zur Leber transportiert, dort gespeichert, umgewandelt oder weitertransportiert. Ein Beispiel sind Fettsäuren für die Dotterbildung: Sie werden über den Blutstrom von der Leber zu den Ovarien transportiert, wo die Eibildung stattfindet. Diese vielfältigen Aufgabenbereiche machen deutlich, dass eine gesunde, funktionsfähige und stabile Leber sowie der Gesundheitsstatus ein Muss in der Geflügelproduktion sind.
Das hämorrhagische Fettlebersyndrom (FLHS) ist eine nicht ansteckende Krankheit, die durch eine übermäßige Fettansammlung in der Leber, anschließender Leberruptur, Blutungen und plötzlichen Tod bei kommerziellen Legehennen gekennzeichnet ist. FLHS ist eine der häufigsten Stoffwechselstörungen, die bei Legehennen während der Spitzenproduktion und am Ende des Legezyklus beobachtet wird. Wenn sie einen starken Rückgang der Legeleistung oder eine erhöhte Mortalität beobachten, kann das Fettlebersyndrom ein Problem in ihrer Herde sein. Obwohl es viele wissenschaftliche Erkenntnisse in der Geflügelernährung, insbesondere im Bereich der Legehennen, gibt, kann FLHS bei Hochleistungslegehennen nicht vollständig verhindert werden. Geflügel kann in zwei Phasen des Legezyklus eine Fettleber entwickeln. Zum einen sind junge Legehennen in Spitzenproduktionszeiten nicht immer in der Lage ihre Futteraufnahme zu erhöhen, um ihren Energiebedarf für die Eiablage zu decken. Das Ergebnis ist die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren. Dieser Prozess findet in der Leber statt. Wenn die produzierten Fettsäuren nicht aus der Leber entfernt werden können, sammelt sich dort Fett an und verursacht FLHS. Zum anderen führt eine reduzierte Eierproduktion am Ende des Legezyklus zu einem geringeren Energiebedarf der Tiere. Wird die Futteraufnahme nicht entsprechend reduziert, werden überschüssige Kohlenhydrate in Fettsäuren umgewandelt. Fettablagerungen in der Leber können zunehmen und schließlich zu FLHS führen. Weitere Faktoren, die die Entwicklung von FLHS beeinflussen, sind der Mangel an lipotropen Substanzen für die Fettmobilisierung in der Leber, Mykotoxine, entzündliche Erkrankungen und Stress. Auch scheint ein Cholinmangel bei der Bildung einer Fettleber eine Rolle zu spielen. Sobald FLHS in einer Herde auftritt, ist die Anhäufung freier Radikale in der Leber ein zusätzliches Problem, das die Leistung des Tieres beeinträchtigt.

Livervital unterstützt den Fettstoffwechsel optimal und hilft die Fettleberbildung zu reduzieren. Die in der Livervital-Rezeptur verwendeten Bestandteile wurden sorgfältig nach ihrer positiven Wirkung auf den Leberschutz und den Fettstoffwechsel ausgewählt. Cholinchlorid fördert den Abtransport von Fetten aus der Leber, sowie die Bildung von Phospholipiden und Lipoproteinen. Die B-Vitamine im Livervital wirken als Coenzyme für grundlegende Körperfunktionen. Jedes von ihnen ist auf eine bestimmte Stoffwechselreaktion spezialisiert, wobei die Hauptfunktionen im Kohlenhydrat-, Fett- und Aminosäurenstoffwechsel liegen. Da die B-Vitamine zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören, können Tiere sie nicht speichern und ihre ständige Zufuhr ist unerlässlich. Methionin ist eine essenzielle Aminosäure und an der Biosynthese von Verbindungen wie Cholin beteiligt, indem es eine Methylgruppe freisetzt. Es hemmt die Ansammlung von Lipiden in der Leber und ist wichtig für die Reparatur- und Wiederaufbauprozesse der Leber. Das enthaltene Vitamin E wird für den Zellstoffwechsel benötigt und wirkt als Antioxidans. Die Leber ist das Organ, das am empfindlichsten auf oxidativen Stress reagiert, so dass die Gewährleistung des Schutzes und der antitoxischen Wirkung auf zellulärer Ebene eine sehr wichtige Rolle in Zeiten von Leberproblemen spielt. Außerdem wird das Absterben von Lebergewebe (Lebernekrosen) und Muskelschwäche (Muskeldegenerationen) reduziert. Betain stellt zusammen mit Methionin einen lipotropen Faktor dar, d.h. es schützt vor einer Fettleber. Es wird zur Verbesserung der Leistung zugeführt und kann die Futterverdaulichkeit und die allgemeine Leistung der Tiere verbessern. L-Carnitin unterstützt Nieren und Leber bei der Entgiftung und dem Abtransport von Schadstoffen. Zusätzlich ist L-Carnitin ein wesentlicher Kofaktor beim Transport von langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien und sichert so die Energiebereitstellung bei anhaltender Belastung und verbessert die Wachstumsleistung bei Tieren. Da Lebererkrankungen die körpereigene L-Carnitin-Synthese reduzieren, ist eine externe Zufuhr nötig. Die Mariendistel wird zur Behandlung von Gelbsucht, Zirrhose, Hepatitis, Toxinvergiftungen und anderen Lebererkrankungen eingesetzt. Ihr Hauptbestandteil, das Silymarin (eine Kombination aus drei Verbindungen, die Flavoglykane genannt werden), trägt dazu bei, die Leberzellen zu regenerieren und das Eindringen von Toxinen zu verhindern. Es stimuliert die Regenerationsfähigkeit der Leber, indem es die Bildung neuer Zellen fördert. Artischockenextrakt hilft bei Verdauungsbeschwerden im Darm wie zum Beispiel Blähungen und Krämpfen, denn es verbessert den Gallenfluss, fördert die Funktion der Bauchspeicheldrüse und optimiert auf diese Weise die Verdauung und Nährstoffverwertung. Die Gallenflüssigkeit ist auch wichtig, um giftige Substanzen aus der Leber in den Darm zu transportieren, wo sie ausgeschieden werden können.

legehenne braun